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18 KiB
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\section{VNC Server}
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\begin{flushleft}
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Wie immer gibt es verschiedene M"oglichkeiten, den VNC Server einzurichten. Die Entscheidung,
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welche M"oglichkeit zur Anwendung kommen soll, h"angt von den Einsatzbedingungen ab.
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\subsection{Verbindung für alle}
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\subsubsection{OpenSuSE}
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Es gibt zwei M"oglichkeiten, allen Anwendern den Zugriff auf dem Computer zu erlauben. Dazu rufen
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wir das Programm {\ttfamily YAST} auf und unter Punkt Administration {\ttfamily von einem entfernten Rechner}
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wird der Punkt {\ttfamily Verwaltung via entfernten Rechner (remote) erlauben} aktiviert. Bevor
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wir den Befehl {\ttfamily rcxdm restart} ausführen, wird in der Datei
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{\ttfamily /etc/opt/kde3/share/config/kdm/kdmrc} unter dem Punkt {\ttfamily [Xdmcp]} die Variable {\ttfamily Enable} auf
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{\ttfaily true} gesetzt. Danach kann der Dienst {\ttfamily rcxdm} neu gestart werden. Der Computer ist nun auf den
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Ports 5901 (VNC) und 5801 (VNC über Browser) zu erreichen.\\[2ex]
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In der zweiten M"oglichkeit kann man andere Aufl"osungen für VNC freischalten. Der Port 5x01 liefert
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die Aufl"osung 1024x768, 5x02 1280x1024 und 5x03 1600x1200. Hierzu rufen wir wieder das
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Programm {\ttfamily YAST} auf und unter {\ttfamily Netzwerkdienste – Netzwerkdienste (xinetd)} werden alle
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VNC Dienste ({\ttfamily vnc1, vnc2, vnc3, vnchttp1, ..}) aktiviert. Auch hier muss sie Datei {\ttfamily kdmrc}
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editiert und mit {\ttfamily rcxdm} neu gestartet werden.\\[2ex]
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Der VNC Server muss im Runlevel 5 laufen, da es sonst keinen laufenden X-Server gibt.
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\subsection{Verbindung für einen}
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Anstatt generell die Freigabe des Computers zu machen, kann auch jeder einzelne Benutzer den
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seinen Desktop freigeben. Hierbei wird der VNC Server von Hand gestartet. Nach der Eingabe des
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Befehls {\ttfamily vncserver} wird man nach einem Passwort gefragt. Dieses Passwort wird bei dem
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Verbindungsaufbau abgefragt. Bei dem erfolgreichen starten des Servers erh"alt man die Meldung,
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{\ttfamily 'the new 'X' desktop is tux:5'}. Anschließend ist die Datei {\ttfamily ~/.env/xstartup} zu editieren.
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In der letzten Zeile steht der anzuzeigende Desktop. Standardm"a"sig ist der {\ttfamily twm} aktiviert. M"ochte man
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einen anderen Desktop, so kann man für {\ttfamily KDE} den Wert {\ttfamily startkde}, für {\ttfamily Gnome gnome},
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f"ur {\ttfamily XFCE} dann {\ttfamily startxfce4} und bei {\ttfamily Openbox openbox}. Das {\ttfamily \& Zeichen}
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am Ende darf nicht gel"o"scht werden.\\[2ex]
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Den VNC Server kann man mit dem Befehl {\ttfamily vncserver –kill tux:5} beenden.\\
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M"ochte man das starten des VNC Servers automatisieren, so ist der Aufruf in der {\ttfamily .profile} Datei
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vorzunehmen.
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\end{flushleft}
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\section{SSH}
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\begin{flushleft}
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Eine Remote Verbindung mittels {\ttfamily SSH} ist einer {\ttfamily Telnet} Verbindung vorzuziehen, da im Gegensatz zu
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einer {\ttfamily Telnet} Session die "Ubertragung verschl"uüsselt durchgeführt wird.
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In der nachfolgenden Tabelle ist ein Auszug der Optionen für SSH (aus Linux User 11.2017).
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\begin{table}[ht]
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\begin{tabular}{|l|p{12cm}|} % l => Text left, c => center, r => right, p => zeilenumbruch
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\hline \rowcolor{hellgrau}\emph{\textbf{Option}} & \emph{\textbf{Beschreibung}}\\
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\hline -2 & Nur Protokollversion 2\\
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\hline -4 & Nur IPv4-Adressen\\
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\hline -6 & Nur IPv6-Adressen\\
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\hline -b IP & IP-Adresse verwenden\\
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\hline -C & Kompression verwenden\\
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\hline -F Datei & Angabe alternative Konfigurationsdatei\\
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\hline -i Datei & Angabe der Private-Key Datei\\
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\hline -p Port & Angabe der Portnummer\\
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\hline -v & Ausgabe der Meldungen\\
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\hline -t & Interaktive Men"us\\
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\hline -w Rechner:Port & Weiterleiten der Standardein- und -ausgabe vom lokalen System zum entfernten System\\
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\hline -X & Display ungesch"utzt umleiten\\
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\hline -Y & Display gesch"utzt umleiten\\
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\hline -N & F"ur Tunnelzwecke, kein Kommand\\
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\hline
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\end{tabular}
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\caption{Optionen SSH}
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\end{table}
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\subsection{SSH Konfiguration}
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Die Konfiguration von SSH wird in der Datei {\ttfamily sshd_config} im Verzeichnis {\ttfamily /etc/ssh} vorgenommen.
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In der nachfolgenden Tabelle sind einige Optionen aufgelistet.
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\begin{table}[ht]
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\begin{tabular}{|l|l|p{12cm}|} % l => Text left, c => center, r => right, p => zeilenumbruch
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\hline \rowcolor{hellgrau}\emph{\textbf{Schl"ussel}} & \emph{\textbf{Wert}} & \emph{\textbf{Beschreibung}}\\
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\hline PermitRootLogin & no / yes & Root-Zugang erlauben\\
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\hline AllowGroups & Gruppe & Nur Benutzer in Gruppe d"urfen sich anmelden.\\
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\hline AllowUsers & User & Nur Benutzer User darf sich anmelden\\
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\hline PasswordAuthentication & no / yes & Unterbindet das Anmelden mit einem Passwort\\
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\hline ChallengeResponseAuthentication & no / yes & Nur "uber einen Schl"ussel anmelden\\
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\hline PermitEmptyPasswords & no / yes & Keine leeren Kennw"orter erlauben\\
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\hline Port & Nummer & Abweichenden Port festlegen\\
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\hline ListenAddress & IP & Netzwerkschnittstelle benutzen, je IP-Adresse eine Zeile\\
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\hline MaxSessions & &Auf kritischen Systemen so niedrig wie m"oglich (1)\\
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\hline MaxStartups & &Auf kritischen Systemen so niedrig wie m"oglich (1)\\
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\hline
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\end{tabular}
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\caption{Optionen SSH}
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\end{table}
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In der nachfolgenden Tabelle sind die wichtigsten Client Dateien für SSH aufgelistet. Sie befinden sich
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alle im Verzeichnis {\ttfamily ~/.ssh}.
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\begin{table}[ht]
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\begin{tabular}{|l|p{12cm}|} % l => Text left, c => center, r => right, p => zeilenumbruch
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\hline \rowcolor{hellgrau}\emph{\textbf{Name}} & \emph{\textbf{Beschreibung}}\\
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\hline config & Benutzerdefinerte Einstellungen, "uberschreibt die Systemeinstellungen\\
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\hline known_hosts & Liste der Systeme, wo schon eine Verbindung aufgebaut wurde und der Schl"ussel akzeptiert worden ist.\\
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\hline authorized_keys & "Offentlicher Schl"ussel, wenn der Rechner als Server fungiert.\\
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\hline id_rsa & Privater Schl"ussel\\
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\hline id_rsa.pub & "Offentlicher Schl"ussel\\
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\hline
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\end{tabular}
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\caption{Optionen SSH}
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\end{table}
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\subsection{Root Login disable}
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In der Datei {\ttfamily /etc/ssh/sshd_config} ist der Eintrag {\ttfamily PermitRootLogin} auf
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{\ttfamily no} zu setzten, um das Root Login zu verbieten. Für {\ttfamily PermitRootLogin}
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kann man folgende Parameter setzen:\\
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\begin{table}[ht]
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\begin{tabular}{|l|p{12cm}|} % l => Text left, c => center, r => right, p => zeilenumbruch
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\hline \rowcolor{hellgrau}\emph{\textbf{Parameter}} & \emph{\textbf{Beschreibung}}\\
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\hline yes & Anmelden am System erlaubt\\
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\hline no & Anmelden am System nicht erlaubt\\
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\hline without-password & Das Anmelden ist ohne Passwort m"oglich\\
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ßhline forced-commands-only & Anmelden mit public key m"oglich, aber nur in Verbindung mit der command Option.\\
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\hline
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\end{tabular}
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\caption{Parameter PermitRootLogin}
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\end{table}
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\subsection{User Verbindungen}
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Der Eintrag {\ttfamily AllowUsers} in der Datei {\ttfamily /etc/ssh/sshd_config} listet alle zugelassenen User auf,
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die eine SSH Verbindung aufbauen d"urfen.\\[2ex]
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Die Syntax für den Eintrag lautet: {\ttfamily AllowUsers <user1> <user2>}
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Ebenso muss die Variable {\ttfamily PasswordAuthentication} auf {\ttfamily yes} gesetzt werden.
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\subsectin{SSH Banner}
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M"ochte man bei einer SSH Verbindung ein Banner anzeigen, so muss in der Datei
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{\ttfamily /etc/ssh/sshd_config} die Zeile {\ttfamily #Banner} auskommentiert und der Pfad zur Banner Datei
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angegeben werden.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Beispiel Banner, label=lst:bash]
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uws@tux>grep Banner /etc/ssh/sshd_config
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Banner /etc/ssh/sshd-banner
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uws@tux>cat /etc/ssh/sshd-banner
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*************************************************
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WARNING:
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========
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Only authorized User to used this system.
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Are you not authorized User, leave this session.
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*************************************************
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\end{lstlisting}
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\subsection{SSH Dienst}
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Bei jeder "Anderung an der SSH Konfiguration muss der Dienst neu gestartet werden.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Start SSH Service, label=lst:bash]
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root@tux>/etc/init.d/sshd restart
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root@tux>service sshd restart
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root@tux>#unter SystemD
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root@tux>systemctl restart sshd
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\end{lstlisting}
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\subsection{X11 Forwarding}
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M"ochte man die Graphische Ausgabe auf seinem Rechner haben, so schaltet man auf dem
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Zielrechner das {\ttfamily X11Forwarding} ein. In der Datei {\ttfamily /etc/ssh/sshd_config} werden die Parameter
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{\ttfamily X11Forwarding yes, X11DisplayOffset 10} und {\ttfamily X11UseLocalhost yes} aktiviert.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Beispiel X11 Forwarding, label=lst:bash]
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uws@tux>ssh -X -C uws@tux01
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uws@tux01>export DISPLAY='tux:10.0'
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uws@tux01>xclock &
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\end{lstlisting}
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\subsection{SSH Key erstellen}
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Einen Schl"ussel kann man mit {\ttfamily ssh-keygen} erstellen. Es werden zwei Schl"ussel erstellt, ein
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{\ttfamily Privater} und ein {\ttfamily Public} Schl"ussel. Den Public Schl"ussel kann an andere Remote Systeme
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gesendet werden. L"asst man bei der Passwort Abfrage das Passwort leer, so kann man sich sp"ater an
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dem Remote System ohne Passwort anmelden. Kann gut in Scripte verwendet werden.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Create SSH Key, label=lst:bash]
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uws@tux>ssh-keygen –t rsa –b 4096
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\end{lstlisting}
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-t => Typ des Schl"ussels, hier RSA\\
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-b => L"ange des Schl"ussels, hier 4096 Bits. Je l"anger, desto schwerer zu entschl"usseln.
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\subsection{SSH Key senden}
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Den erstellen Public Key Schl"ussel kann man mit {\ttfamily ssh-copy-id} zu den Remote Systemen "ubertragen.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Send SSH Key, label=lst:bash]
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uws@tux>ssh-copy-id <user>@<hostname>
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\end{lstlisting}
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\subsection{SSH Key entfernen}
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Hat sich der SSH Key eines Remote Zieles ver"andert, so kann man den SSH Key aus der Datei
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{\ttfamily known_host} mit dem folgenden Befehlt entfernen.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Delete SSH Key, label=lst:bash]
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uws@tux>ssh-keygen –R tux10 –f /home/uws/.ssh/known_hosts
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\end{lstlisting}
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\subsection{Alias}
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In der Datei {\ttfamily ~/.ssh/config} k"onnen Verbindungen definiert werden, die dann mit einem Alias
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aufgerufen werden. Die config-Datei darf nur f"ur den User bearbeitbar sein. Es muss unbedingt mit
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{\ttfamily chmod 600} auf diese Datei gemacht werden, sonst kommt es zu einer Fehlermedung.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Beispiel Alias, label=lst:bash]
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uws@tux>cat ~/.ssh/config
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Host Remote1
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HostName 10.81.3.16
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User Carl
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CheckHostIP no
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uws@tux>ssh Remote1
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\end{lstlisting}
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\subsection{TCP-Stealth}
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Wird in der Datei {\ttfamily /etc/ssh/sshd_config} die Option {\ttfamily TCPStealthSecret} auf dem Server / Client
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aktiviert, so klappt es mit der Verbindung. Ansonsten wird sie abgelehnt. Der eingetragene Wert ist ein
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Autorisierung-Token. Nur wenn beide gleich sind, wird eine Verbindung ausgebaut.
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Diesen Modus kann man nur einschalten, wenn auch der Kernel mit {\ttfamily TCPStealthSecret} kompiliert
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worden ist.
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\subsection{Match}
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Mit Match kann man Parameter gezielt setzen. Entweder für User, Gruppen, Computer, Ports,
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Adressen oder Local Adressen. Die Syntax eines Match Blocks ist:
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Syntax Match, label=lst:bash]
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Match <Condition> <Value>
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Parameter <new Value>
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Parameter <new Value>
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\end{lstlisting}
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In dem Block kann man folgende Parameter setzen.
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\begin{table}[ht]
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\begin{tabular}{|l|l|p{12cm}|} % l => Text left, c => center, r => right, p => zeilenumbruch
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%\hline \rowcolor{hellgrau}\emph{\textbf{Option}} & \emph{\textbf{Beschreibung}}\\
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AcceptEnd & AllowAgentForwarding& AllowGroups\\
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AllowStreamLocalForwarding & AllowTcpForwarding & AllowUsers\\
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AuthenticationMethods & AuthorizedKeyCommand & AuthorizedKeyCommandUser\\
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AuthorizedKeysFile & AuthorizedPrincipalsCommand & AuthorizedPrincipalsCommandUser\\
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AuthorizedPrincipalsFile & Banner & ChrootDirectory\\
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DenyGroups & DenyUsers & ForceCommand\\
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GatewayPorts & GSSAPIAuthentication & HostbasedAcceptKeyTypes\\
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HostbasedAuthentication & HostbasedUsesNameFromPacketOnly & IPQoS\\
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KbdInteractiveAuthentication & KerberosAuthentication & MaxAuthTries\\
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MaxSessions & PasswordAuthentication & PermitEmptyPasswords\\
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PermitOpen & PermitRootLogin & PermitTTY\\
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PermitTunnel & PermitUserRC & PubkeyAcceptedKeyTypes\\
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PubkeyAuthentication & RekeyLimit & RevokedKeys\\
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RhostsRSAAuthentication & RSAAuthentication & StreanLocalBindMask\\
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StreamLocalBindUnlink & TrustedUserCAKeys & X11DisplayOffsett\\
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X11Forwarding\\
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\end{tabular}
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\caption{Parameter Match Block}
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\end{table}
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Als Beispiel wird ein Anmelden als Root ohne Passwort erlaubt und ein User muss sich mit Kennwort
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anmelden.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Beispiel Match, label=lst:bash]
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PermitRootLogin no
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PasswordAuthentication no
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AllowUsers paul root
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Match Address 192.168.70.0/24,192.168.8.0/24,127.0.0.1
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PermitRootLogin without-password
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PasswordAuthentication yes
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\end{lstlisting}
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\subsection{2.13 Chroot für Sftp}
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Mit {\ttfamily ChrootDirectory} kann man wie in Linux eine Chroot Umgebung für Sftp-User einrichten. In dieser
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Umgebung k"onnen die Sftp-User nicht die anderen Verzeichnisse sehen und auch nicht dorthin wechseln.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Beispiel SFTP Chroot, label=lst:bash]
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root@tux># create group sftpuser
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root@tux>groupadd sftuser
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root@tux># create user paul
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root@tux>useradd –d /sftp/paul –G sftpuser –s /bin/false paul
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root@tux># create directories and permissions
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root@tux>mkdir –p /sftp/paul
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root@tux>chown –R root:root /sftp
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root@tux>chmod –R 775 /sftp
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root@tux>mkdir –p /sftp/paul/daten
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root@tux>chown paul:sftuser /sftp/paul/daten
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root@tux>chmod 775 /sftp/paul/daten
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root@tux># edit /etc/ssh/sshd_config
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# disable next
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#Subsystem sftp /usr/lib/ssh/sftp-server
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# new value
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Subsystem sftp internal-sftp
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# ChrootPermission root:root 775
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# Directorys under Chroot, paul:sftpuser 775
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Match User paul
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ChrootDirectory /sftp/paul
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X11Forwarding no
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AllowTcpForwarding no
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PermitTTY no
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Banner /etc/ssh/sftp.txt
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ForceCommand internal-sftp
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root@tux># restart sshd service
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root@tux>systemctl restart sshd
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\end{lstlisting}
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Subsection{2.14 Error}
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Taucht in der {\ttfamily /var/log/messages} folgender Fehler auf:
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{\ttfamily sshd syslogin_perform_logout:logout() returned an error}, so ist die Datei {\ttfamily utmp} im
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Verzeichnis {\ttfamily /var/run} neu anzulegen.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Recreate utmp, label=lst:bash]
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root@tux>rm /var/run/utmp
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root@tux>touch /var/run/utmp
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\end{lstlisting}
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||
\subsection{2.15 Beispiele}
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Beispiele, label=lst:bash]
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||
uws@tux># Dateien packen und senden
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uws@tux>tar –czvf - <path> | ssh user@host ‘cd <path> && tar –xzpvf –‘
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||
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||
uws@tux># Dateien holen und entpacken
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||
uws@tux>ssh user@host ‘cd <path> && tar –czvf - <path>’ | tar -xzfv -
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||
\end{lstlisting}
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||
\end{flushleft}
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\section{Displaymanager}
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\subsection{Konfiguration}
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\begin{flushleft}
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Die Variable {\ttfamily DISPLAYMANAGER_REMOTE_ACCESS} wird auf {\ttfamily yes} gesetzt, die sich in der Datei
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{\ttfamily /etc/sysconfig/displaymanager} befindet. Danach in der Datei {\ttfamily /etc/X11/xdm/Xaccess} das
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Kommentarzeichen aus der Zeile {\ttfamily \* #any host can get a login\ entfernen.
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\subsection{3.2 Dienst starten}
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Nach einer "Anderung in der Datei {\ttfamily displaymanager} m"ussen folgende Schritte f"ur OpenSuSE gemacht werden.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Reconfig, label=lst:bash]
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root@tux>SuSEconfig
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root@tux>rcxdm restart
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\end{lstlisting}
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||
Bei "Anderungen in der Datei {\ttfamily Xaccess} muss der Dienst neu gestartet werden.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Restart KDM Service, label=lst:bash]
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||
root@tux>kdm Stopp
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root@tux>kdm start
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root@tux># SystemD Systeme
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root@tux>systemctl restart kdm
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\end{lstlisting}
|
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\subsection{Root Login GDM}
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Standardm"a"sig kann man sich nicht mit dem User {\ttfamily root} an einem {\ttfamily Oracle Linux Server} anmelden
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(GUI). Damit man sich anmelden kann, muss in der Datei {\ttfamily /etc/pam.d/gdm} die folgende Zeile
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auskommentiert werden:
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Datei gdm, label=lst:bash]
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auth required pam_succeed_if.so user != root quit
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\end{lstlisting}
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\subsection{ Anmelde Bildschirm}
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Damit man bei einer Remote Anmeldung (GUI) die Login Oberfl"ache angezeigt bekommt, f"ugt man in
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der Datei {\ttfamily /etc/gdm/custom.conf} im Abschnitt {\ttfamily [xdmcp]} den Eintrag {\ttfamily Enable=true} ein.
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||
\end{flushleft}
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||
\section{SCP}
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||
\begin{flushleft}
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||
Um Dateien zwischen von einem Linux Rechner auf einem anderen Rechner zu kopieren, so gibt es
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hierzu den Befehl {\ttfamily scp}. In den nachfolgenden Beispielen werden zuerst Dateien von einem Rechner
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zu einem anderen kopiert. Im zweiten Beispiel wird eine Verbindung zu dem Zielrechner mit einem
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anderen Benutzername hergestellt. Und im letzten Beispiel werden Dateien von einem entfernten
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Rechner kopiert.
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\listBash
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\begin{lstlisting}[captionpos=b, caption=Beispiele scp, label=lst:bash]
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uws@tux>scp /home/uws/transfer/*.jpg tux01:/home/uws/transfer
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uws@tux>scp /home/uws/transfer*.jpg jan@tux01:/home/jan/transfer
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uws@tux>scp jan@tux01:/home/jan/bin/*.sh uws@tux:/home/uws/bin
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\end{lstlisting}
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||
In der nachfolgenden Tabelle sind einige Optionen Optionen für scp aufgelistet.
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\begin{table}[ht]
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||
\begin{tabular}{|l|p{12cm}|} % l => Text left, c => center, r => right, p => zeilenumbruch
|
||
\hline \rowcolor{hellgrau}\emph{\textbf{Option}} & \emph{\textbf{Beschreibung}}\\
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\hline -C & Kompremieren\\
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\hline -F & Datei Alternative Konfigurationsdatei\\
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\hline -i & Datei Privater Schl"ussel Datei\\
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\hline -l & Wert Bandbreite, Angabe in kbit/s\\
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\hline -o & Option SSH-Optionen\\
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\hline -P & Port Portangabe, Standard Port 22\\
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\hline -p & Dateiattribute übertragen\\
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\hline -q & Meldungen einschr"anken\\
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\hline -r & Rekursiv kopieren, Symlinks folgen\\
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\hline -v & Ausf"uhrliche Meldungen\\
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\end{tabular}
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\caption{Optionen scp}
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\end{table}
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\end{flushleft} |